X

inhalt


Kumail verdient sein Geld damit, andere zum Lachen zu bringen. Und in der Tat hat er viel Stoff zum Witze reißen: Zum Beispiel über seine Familie, die in Amerika lebt, als wäre sie noch in Pakistan, oder über die vielen potenziellen Ehefrauen, die ihm seine Mutter sorgfältig ausgewählt präsentiert. Nach einem seiner Auftritte lernt er die quirlige Frohnatur Emily kennen, die den gleichen Humor hat wie er. Obwohl beide anfangs auf ihrem Single-Dasein beharren, verfallen sie einander schließlich hoffnungslos. Doch Emily erfüllt nicht das wichtigste Kriterium, das Kumails Familie an seine Zukünftige stellt: Sie ist keine Pakistanerin. So steht Kumail bald vor der Frage, ob er auf seine Familie oder auf sein Herz hören soll.

Mit viel Herz und noch mehr Humor erzählt THE BIG SICK über Liebe und Verzeihen, Familienzwist und das Überwinden kultureller Grenzen. Der Sundance-Publikumsliebling basiert auf der wahren Geschichte der Drehbuchautoren Emily V. Gordon und Kumail Nanjiani und ist eine dieser berührenden Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann.

cast & crew

kumail nanjiani
emily v. gordon
zoe kazan (+ interview)
ray romano
holly hunter (+ interview)
anupam kher
michael showalter
judd apatow
barry mendel

kumail nanjiani spielt kumail (buch / ausführender produzent)
Kumail Nanjiani ist Schauspieler, Autor und Comedian. Besondere Bekanntheit erlangte er durch die Rolle Dinesh in der preisgekrönten HBO-Comedy-Serie „Silicon Valley“, die bereits mit dem TV Critics Choice Award als Beste Comedy Serie, zwei Emmys und Golden Globes ausgezeichnet wurde und zahlreiche weitere Nominierungen erhielt.

Kürzlich war er in der Komödie „Fist Fight“ zu sehen und lieh einem Ninja Warrior in „The Lego Ninjago Movie“ seine Stimme. Nanjianis unvergessliche Komödienrollen umfassen Auftritte in Filmen wie „Fast verheiratet“, produziert von Judd Apatow, „Sex Tape“, „Hot Tub Time Machine 2“, „Hello, My Name is Doris“, „Mike and Dave need Wedding Dates“ und „Central Intelligence“.

Fürs Fernsehen schrieb, produzierte und moderierte Nanjiani gemeinsam mit Jonah Ray die Sendung „The Meltdown with Jonah and Kumail“, die auf Comedy Central ausgestrahlt wurde. Er übernahm Rollen in der erfolgreichen Sketch-Comedy-Serie „Portlandia”, TNTs „Franklin & Bash”, in der Reality-Show-Parodie „Burning Love” und Comedy Centrals „Michael & Michael Have Issues”, an letzterer arbeitete er auch als Autor mit. 2016 hatte er eine Gastrolle in der Wiederauflage von „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI” und war u.a. in den TV-Serien „Community”, „Inside Amy Schumer” und „Drunk History” zu sehen.

2013 schaffte es seine Show „Kumail Nanjiani: Beta Male“ auf eine Vielzahl von Bestenlisten wie z.B. die von Vulture, Village Voice und The AV Club. Die Show wurde darüber hinaus von Entertainment Weekly als eine der fünf besten Stand-up-Alben des Jahres benannt. Zusätzlich zu seiner Arbeit in Film und Fernsehen arbeitet Kumail an zahlreichen Podcasts, wie „The Indoor Kids“, einem Videospiele-Podcast, oder „The X-Files Files“, in dem er Folgen der Serie „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ ausgiebig diskutiert.

Er lebt derzeit in Los Angeles, Kalifornien.

emily v. gordon (buch / ausführende produzentin)
Emily V. Gordon ist eine frühere Therapeutin, die Schriftstellerin und Produzentin wurde. Sie produzierte die sehr erfolgreiche Live Show „The Meltdown with Jonah and Kumail“ sowie drei Staffeln der Show für Comedy Central. Sie ist darüber hinaus erfolgreiche Autorin, deren Arbeiten in zahlreichen Medien veröffentlicht wurden, darunter New York Times, Rookie, Refinery29, Bust Magazine, The Atlantic, Hello Giggles, xoJane, GQ und vielen anderen. Ihr Buch „Super You: Release Your Inner Superhero” wurde 2015 veröffentlicht. Fürs Fernsehen schrieb sie unter anderem „The Carmichael Show” für NBC und „Another Period” für Comedy Central.

zoe kazan spielt emily
Zoe Kazan, geboren und aufgewachsen in Santa Monica, ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Dramatikerin. Ihre Kino- und TV-Erfahrungen umfassen Rollen in Filmen wie Sam Mendes „Zeiten des Aufruhrs“, „Im Tal von Elah“, „Das perfekte Verbrechen“, „Pippa Lee“, „Ich und Orson Welles“, „Happythankyoumoreplease“, „Auf dem Weg nach Oregon“, „Wenn Liebe so einfach wäre“, „In your Eyes“, „The Pretty One“, „The F-Word: Von wegen nur gute Freunde!“, „Die Wahlkämpferin“, „The Monster“ sowie in der HBO-Serie „Bored to Death”. In „The Exploding Girl“ von Bradley Rust Gray spielte sie 2009 ihre erste Hauptrolle, für die sie auf dem Tribeca Film Festival als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. 2015 wurde Zoe für ihre Rolle in der HBO-Serie „Olive Kitteridge” als Beste Nebendarstellerin für einen Emmy nominiert. In „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“ übernahm sie die Hauptrolle; sie schrieb außerdem das Drehbuch für den Film und fungierte als ausführende Produzentin. Zuletzt spielte Zoe Kazan in Lena Dunhams HBO-Serie „The Deuce”.

Ihr Theaterdebüt feierte die Schauspielerin 2006 in der Off Broadway-Produktion „The Prime of Miss Jean Brodie“ an der Seite von Cynthia Nixon. Es folgten weitere Bühnenauftritte u.a. in Jonathan Marc Shermans „Things We Want“ am The New Group Theater, bei dem Ethan Hawke Regie führte, in der Manhattan Theater Clubs Produktion von Sarah Treems „When We Were Young And Unafraid” und in Playwrights Horizons’ „100 Saints You Should Know“, für diese Rolle wurde Zoe für den Drama Desk Award und den Lucille Lortel Award nominiert.

Am Broadway spielte Zoe Kazan u.a. in der Produktion „Come Back, Little Sheba“ von William Inge und in der Weltpremiere von Martin McDonaghs „A Behanding in Spokane“. Einer der Höhepunkte von Kazans Theaterlaufbahn war die Rolle der Mascha in Anton Tschechows „Die Möwe“, für die sie eine Nominierung für den Drama Desk Award erhielt. 2008 gewann sie den Clarence Derwent Award als Most Promising Actress. 2016 war sie in der Premiere von Mike Bartletts „Love, Love, Love“ der Roundabout Theatre Company zu sehen.

Nachdem Kazan bereits drei Theaterstücke verfasst hat, schrieb sie 2012 ihr erstes Spielfilm-Drehbuch: „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“ und wurde dafür mit einer Nominierung für den Independent Spirit Award belohnt.



interview mit zoe kazan (von andrew bailey)

Wie würden Sie die Rolle der Emily mit Ihren eigenen Worten beschreiben?
Emily ist eine junge Frau Ende Zwanzig, die an der University of Chicago gerade ihren Master in Psychologie macht. Sie hat bereits eine Scheidung hinter sich, denn sie hat schon sehr jung geheiratet. Sie ist nicht besonders scharf darauf, wieder einen festen Freund zu haben – da trifft sie diesen wunderbaren Typen, Kumail. Die beiden verlieben sich, obwohl sie es eigentlich beide nicht möchten.

Was hat Sie an dem Projekt gereizt?
Ich habe noch nie eine solche Geschichte gehört – so verrückt, aber wahr! – erst recht nicht in einem Film. Ich wollte dabei sein, wenn diese Geschichte erzählt wird. Als ich dann zum Vorsprechen kam und alle kennenlernte, spürte ich diese besondere Chemie im Raum. Es hat einfach gepasst.

Obwohl Sie eine der Hauptrollen spielen, liegen Sie einen Großteil des Films im Koma. War das eine Herausforderung für Sie?
Es bedeutete, dass die Liebesgeschichte von Kumail und Emily in sehr viel weniger Szenen erzählt werden musste, als normalerweise üblich. Es fehlt quasi der ganze zweite Akt, wir haben nur den ersten und dritten Akt. Also mussten die wenigen Szenen, die übrig blieben, wirklich funktionieren. Wir haben sehr lange mit Improvisationen geübt, die dann teilweise in das Drehbuch Eingang fanden. Während dieser Improvisationsübungen fragte ich mich immer: „Was bewirkt diese Szene? Zeigt sie wirklich in der Essenz, wie nahe sich die beiden sind und ihren gemeinsamen Humor?“ Solche Fragen habe ich die ganze Zeit gestellt und Kumail und Emily – als Autoren – sind dankbar darauf eingegangen.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte – der von Kumail und Emily. Kumail war ja als Darsteller sowieso direkt im Dreh involviert. Wie war das mit Emily Gordon?
Emily war fast jeden Tag am Set. Als ich sie zum ersten Mal traf, war ich bereits gecastet. Ich spürte sofort, dass wir uns sehr ähnlich sind, und fühlte mich sehr wohl mit ihr. Wie jemand, mit dem man schon lange befreundet ist. Das hat das Ganze viel einfacher für mich gemacht, denn ich hatte nicht das Gefühl, jemanden imitieren zu müssen, sondern dass ich mich selbst in den Stoff einbringen konnte. Außerdem hat Emily das schönste, ansteckendste Lachen, das ich je gehört habe. Und sie lacht sehr viel! Das macht ihren Charme aus und das wollte ich auch im Film darstellen.

Auf der Leinwand besteht zwischen Ihnen und Kumail eine tolle Chemie. Kannten Sie ihn oder seine Arbeit schon vorher?
Ich habe ihn in SILICON VALLEY gesehen und mir einige seiner Stand-up-Auftritte online angeschaut. Persönlich kannte ich ihn aber nicht. Als ich ihn beim Vorsprechen traf, merkte ich gleich, dass wir auf einer Wellenlänge liegen.

Was sind Kumails Stärken als Performer?
Er fühlt die Dinge sehr stark und ist sehr intelligent. In seinen Sets ist er weder sentimental noch sanft, aber auch nicht hart. Trotzdem ist da etwas sehr Empathisches, Liebevolles. Eine sehr kraftvolle Kombination! Ich glaube, das ist sehr ungewöhnlich.

Ray Romano und Holly Hunter spielen Ihre Eltern. In ihrer Beziehung steckt so viel Offenheit und Wärme, eine tiefe Verbundenheit. Es war toll, mit ihnen zu arbeiten! Niemand, der an diesem Film mitgearbeitet hat, war noch vollkommen grün hinter den Ohren. Alle waren schon alte Hasen. Auch wenn Ray weniger dramatische Sachen macht und Holly weniger komödiantische Sachen, sind es alles Vollprofis. Da war diese enthusiastische Zupack-Mentalität am Set, alle sind übereifrig an die Herausforderungen gegangen, die jeder Tag mit sich brachte. Das war toll. Holly ist eine meiner Heldinnen. Mit ihr zu arbeiten war ein großes Privileg, das werde ich nie vergessen. Und Ray hat mich im Fernsehen quasi meine ganze Kindheit begleitet. Es ist irgendwie surreal, mit so jemandem im gleichen Raum zu sein! Aber die beiden tragen Gott sei Dank kein riesiges Ego mit sich rum, das macht es sehr viel einfacher.

Sie selbst sind auch Drehbuchautorin. Was hat Sie an diesem Drehbuch gereizt?
Zoe Kazan, geboren und aufgewachsen in Santa Monica, ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Dramatikerin. Ihre Kino- und TV-Erfahrungen umfassen Rollen in Filmen wie Sam Mendes „Zeiten des Aufruhrs“, „Im Tal von Elah“, „Das perfekte Verbrechen“, „Pippa Lee“, „Ich und Orson Welles“, „Happythankyoumoreplease“, „Auf dem Weg nach Oregon“, „Wenn Liebe so einfach wäre“, „In your Eyes“, „The Pretty One“, „The F-Word: Von wegen nur gute Freunde!“, „Die Wahlkämpferin“, „The Monster“ sowie in der HBO-Serie „Bored to Death”. In „The Exploding Girl“ von Bradley Rust Gray spielte sie 2009 ihre erste Hauptrolle, für die sie auf dem Tribeca Film Festival als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. 2015 wurde Zoe für ihre Rolle in der HBO-Serie „Olive Kitteridge” als Beste Nebendarstellerin für einen Emmy nominiert. In „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“ übernahm sie die Hauptrolle; sie schrieb außerdem das Drehbuch für den Film und fungierte als ausführende Produzentin. Zuletzt spielte Zoe Kazan in Lena Dunhams HBO-Serie „The Deuce”. Die Einzigartigkeit der Geschichte fühlte sich so kraftvoll an. So etwas hatte ich vorher noch nie gelesen. Ich liebe die unterschiedlichen Töne, die jeder Charakter transportiert. Sie stecken in einer sehr ernsten Lage und trotzdem ist es eine Komödie! Und es ist keine schwarze Komödie, sondern eine leichte und liebevolle. Das fand ich einfach einzigartig und besonders – und es steckte alles bereits im Drehbuch. Außerdem mochte ich den Einblick in eine pakistanisch-amerikanische Familie. Die Liebe zwischen ihnen und wie sie sich um gegenseitiges Verständnis bemühen, fand ich sehr bewegend. Und ich finde es sehr bewegend, dass sich sehr viele Menschen damit identifizieren können.

ray romano spielt terry
Ray Romano erlangte große Bekanntheit durch seine TV-Serie „Alle lieben Raymond“ (1996-2006), eine der renommiertesten US-amerikanischen Sitcoms. Für die titelgebende Hauptrolle gewann er 2002 einen Emmy als Bester Hauptdarsteller. Als einer der ausführenden Produzenten erhielt er 2003 und 2005 einen Emmy in der Kategorie Beste Comedy-Serie und teilte sich mit dem Cast 2003 einen Screen Actors Guild Award.

Ray begann seine Karriere 1984 als Stand-up-Comedian in New York. Es folgten Auftritte in „The Tonight Show“ mit Johnny Carson und später Jay Leno sowie in der „Late Night Show with David Letterman“. Lettermans Produktionsfirma bot Romano schließlich die Entwicklung einer Serie für CBS an, woraus „Alle lieben Raymond“ entstand.

Seit 2003 leiht Ray seine Stimme dem Mammut Manni in den „Ice Age“-Filmen. Außerdem war er 2004 an der Seite von Gene Hackman in „Willkommen in Mooseport“ zu sehen und neben Andy Garcia in „Rob The Mob“.

1998 schrieb er den New-York-Times-Bestseller „Everything And A Kite“, 2015 folgte das Kinderbuch „Raymie, Dickie, and The Bean: Why I Love and Hate My Brothers”. Sein Comedy-Album „Live at Carnegie Hall” war 2002 für einen Grammy nominiert. 2009 entwickelte er gemeinsam mit Mike Royce die TV-Serie „Men of a Certain Age”, in der er neben Scott Bakula und Andre Braugher eine Hauptrolle übernahm. Das TNT Comedy-Drama gewann 2011 den Peabody Award. Ray spielte außerdem den Fotografen Hank Rizzoli in der NBC-Serie „Parenthood”. 2016 übernahm er eine Hauptrolle an der Seite von Bobby Cannavale und Olivia Wilde in der von Martin Scorsese und Mick Jagger produzierten HBO-Serie „Vinyl” von Terence Winter („Boardwalk Empire”). Ray Romano ist aktuell in der für EPIX produzierten Serie „Get Shorty“ neben Chris O’Dowd zu sehen.

Er lebt mit seiner Frau Anna und seinen vier Kindern in Los Angeles.

holly hunter spielt beth
Holly Hunter ist eine Oscar®-prämierte Schauspielerin, bekannt durch ihre Rollen im Kino und Theater. Im Laufe ihrer Karriere spielte sie eine große Bandbreite an äußerst komplexen und kraftvollen Figuren.

Hunter wurde insgesamt für vier Oscars® nominiert für ihre Performance in den Filmen „Broadcast News – Nachrichtenfieber“, „Die Firma“, „Das Piano“ und „Dreizehn“. Für ihre Darstellung der stummen Witwe in Jane Campions „Das Piano“ gewann sie 1993 u.a. den Oscar®, einen Golden Globe und eine Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin beim Cannes Film Festival. 2008 erhielt sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und 2009 wurde sie mit dem Women in Film Lucy Award ausgezeichnet.

2016 war sie in dem Kassenschlager „Batman v. Superman: Dawn of Justice“ an der Seite von Ben Affleck, Amy Adams, Diane Lane und Jesse Eisenberg zu sehen. 2015 spielte sie neben Al Pacino in David Gordon Greens „Manglehorn – Schlüssel zum Glück“, der auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere feierte und auf dem Toronto International Film Festival lief.

Ihre überzeugende Darstellung der zynischen Ermittlerin Grace in der TV-Serie „Saving Grace” brachte Holly Hunter zwei Emmy-Nominierungen, zwei Screen Actors Guild Awards und einen Golden Globe Award als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie ein. Für ihre Rolle in Catherine Hardwickes „Dreizehn“ als Mutter, die mit ihrer rebellischen Tochter umzugehen versucht, wurde Hunter mit einem Oscar® nominiert. Dafür wurde sie ebenfalls mit Nominierungen von der Hollywood Foreign Press, SAG und BAFTA bedacht. Im selben Jahr war sie im Film LEVITY von Ed Solomon an der Seite von Morgan Freeman und Billy Bob Thorton zu sehen. Der Film eröffnete 2003 das Sundance Film Festival. Im Film „O Brother, Where art Thou?“ (2000) der Coen-Brüder spielte sie an der Seite von George Clooney und John Turturro. 1998 übernahm sie eine Hauptrolle neben Danny Devito und Queen Latifah in der Komödie „Wachgeküsst“.

Weitere Filmcredits umfassen „Die Unglaublichen“, „Die Exfreundinnen meines Freundes“, „The Big White – Immer Ärger mit Raymond“, „Familienfeste und andere Schwierigkeiten“ und „Copykill“.

1982 hatte Hunter ihr Broadway-Debüt mit Beth Henleys „Crimes of the Heart”, gefolgt von dem Stück „The Wake of Jamey Foster”. Weitere New York-Engagements umfassen „The Miss Firecracker Contest”, „Battery”, „The Person I Once Was” und „Impossible Marriage”. Holly Hunter lebt in New York.

interview mit holly hunter (von andrew bailey)

Was hat Sie an dem Projekt gereizt?
Die Chance, mit Judd Apatow und Barry Mendel zu arbeiten. Die beiden haben eine besondere Handschrift. Ihre Filme haben eine gewisse Klasse UND sind lustig. Es war außerdem Kumails und Emilys Geschichte, der Fakt, dass sie wirklich passiert ist, und in einer Weise erzählt wird, die sich einzigartig anfühlte. Es ist ein Liebesfilm, aber er geht über die Geschichte von Kumail und Emily hinaus. Es gibt mehrere Liebesgeschichten in dem Film: Zwischen Kumails Eltern, Emilys Eltern, zwischen Kumail und seinem Job ... Ich mochte, dass es da mehrere Ebenen gibt.

Ihre Figur Beth ist zu Beginn eher ruhig und reserviert, geht dann immer mehr aus sich heraus und scheint schließlich fast zu explodieren. Wie haben Sie sich dem angenähert?
Nun ja, sie verbringt sehr viel Zeit im Krankenhaus – fast den ganzen zweiten Akt. Das bedingt natürlich ihr Verhalten. Krankenhäuser sind anstrengende Orte. Diese Frau wartet auf die Nachricht, ob ihr Kind leben oder sterben wird, deshalb geht sie während des Films durch eine große Bandbreite an Emotionen.

Zwischen den Figuren herrscht eine großartige Chemie. Woher kommt sie?
Es geht nicht immer nur um Chemie, aber sie war da. Wir haben vor dem Dreh viel geprobt, das hat sehr geholfen. So hatten wir viel Zeit, uns kennenzulernen und uns aufeinander einzustellen. Als wir dann zu drehen begannen, waren wir startklar und hatten eine gewisse Nähe entwickelt.

Kannten Sie Kumails Arbeit schon vorher? Wie finden Sie seine Art der Comedy?
Ich kannte seine Arbeit vorher nicht. Aber als ich mir seine Stand-up-Auftritte ansah, fielen mir die ruhigen, nachdenklichen Momente darin auf. Er hat etwas Fragiles und Warmes an sich. Er ist bescheiden und aufrichtig.

Wie würden sie die Dynamik zwischen Beth und Terry (Ray Romano) beschreiben?
Beth und Terry sind auf eine gewisse Weise festgefahren, obwohl sie bereits ziemliche Schwierigkeiten in ihrer Ehe überstanden haben. Sie sind seit 30 Jahren zusammen. Gleichzeitig ist da diese enorme Offenheit gegenüber ihrer Tochter (gespielt von Zoe Kazan), die die beiden wieder einander näher bringt.

Besonders die Nähe zwischen Beth und Emily ist rührend ... Ja, und sie ist von Anfang an da. Die beiden teilen einfach alles miteinander. Deshalb ist Beth auch so emotional, wenn es um das Wohl ihrer Tochter geht – ob im Krankenhaus oder überall sonst. Sie sind sich so nahe, wie zwei Menschen einander nur sein können.

Wie war es, wieder in einer Komödie zu spielen – nach ihrer unvergesslichen Arbeit mit James L. Brooks in BROADCAST NEWS?
Ich habe seit einer ganzen Weile keine Komödie mehr gemacht, außer einer TV-Geschichte mit komödiantischen Aspekten. Es war schön, wieder in die komödiantische Welt zurückzukehren. Ray und Kumail kommen aus der Stand-up-Ecke, was eine ganz besondere Art der Comedy ist – mit ihren besonderen Anforderungen an Timing und so weiter. Das war alles ganz neu für mich. Ich hab es sehr genossen, wieder eine Komödie zu drehen.

anupam jher spielt azmat
Anupam Kher ist einer von Indiens prominentesten Darstellern. Er trat in über 100 Theaterstücken und mehr als 500 Filmen auf. Neben seiner Arbeit für Hindi-Filme war er in vielen renommierten internationalen Filmen zu sehen, wie in dem Golden-Globe®-nominierten „Kick it Like Beckham“, Ang Lees „Lust“, der in Venedig den Goldenen Löwen gewann, und in David O. Russels Oscar®-prämiertem „Silver Linings“.

In „A Family Man“, der auf dem Toronto Film Festival Premiere feierte, war Kher an der Seite von Gerard Butler, Willem Dafoe und Alfred Molina zu sehen. Er hat außerdem eine Rolle in der internationalen, von den Wachowskis kreierten Netflix-Serie „Sense8“, deren zweite Staffel gerade herauskam. Neben Dev Patel ist er in dem Film „Hotel Mumbai“ zu sehen, der auf den verheerenden Anschlägen in Mumbai 2008 basiert. Der Film wurde von Thunder Road, Arclight Films und The Weinstein Company produziert.

Anupam Kher wurde vielfach für seine Arbeit geehrt. Er gewann fünfmal den Filmfare Award – einen von Indiens wichtigsten Auszeichnungen – in der Kategorie Beste Darstellung in einer Komik-Rolle. Er gewann den Filmfare Award außerdem für die beste Nebenrolle in „Vijay“. Er war darüber hinaus Vorstand des Central Board of Film Certification und der National School of Drama in Indien. Er ist außerdem Vorsitzender der Schauspielschule Actors Prepares in Mumbai. Die indische Regierung zeichnete Anupam Kher für seine Verdienste für das Kino und die Kunst 2004 mit dem Padma Shri und 2016 mit dem Padma Bushan, einer der höchsten Ehrungen Indiens, aus.

Neben der Schauspielerei ist Kher auch als Lehrer, Autor, Motivationstrainer und Aktivist tätig. Er ist Sonderbotschafter der Pratham Educational Foundation, die sich für einen sozialen Wandel einsetzt und die Bildung von Kindern fördert, er ist ein Vorkämpfer für geschlechtliche Gleichberechtigung, Gründer einer Schauspielschule und steht auf der Richtopia Liste 2017 auf Platz 12 der 200 besten Autoren der Welt.

Anupam Kher ist mit seiner Schauspielkollegin Kirron Kher verheiratet und lebt in Mumbai, Indien.

michael showalter (regie)
Michael Showalter war unter anderem Co-Autor und Regisseur des SXSW-Publikumspreis-Gewinners „Hello, My Name Is Doris: Älterwerden für Fortgeschrittene“. Er ist Gründungsmitglied der Komikergruppen „The State“ und „Stella“. Er war unter anderem an Filmen wie „Baxter, der Superaufreißer“, „We Hot American Summer“ und „They Came Together“ beteiligt. Showalter war zudem Mitschöpfer zahlreicher Fernsehprojekte darunter „Wet Hot American Summer: First Day of Camp“ (Netflix) und „Search Party“ (TBS). Zuletzt arbeitete er an der Produktion von „Wet Hot American Summer: Ten Years Later“ (Netflix).

judd apatow (produzent)
Judd Apatow ist einer der wichtigsten Komödienschaffenden seiner Generation. Er war Autor und Regisseur der Filme „Jungfrau (40), männlich, sucht …“, „Beim ersten Mal“, „Wie das Leben so spielt“ und „Immer Ärger mit 40“. Er führte außerdem Regie beim 2015-Sommerhit „Dating Queen“. Als Produzent zeichnete er unter anderem für „Superbad“, „Brautalarm“ und „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“ verantwortlich. Apatow ist ausführender Produzent der HBO-Serie „Girls“ und einer der Erfinder der Netflix-Serie „Love“. Er war darüber hinaus ausführender Produzent von „Voll daneben, voll im Leben“. Er produzierte des Weiteren die Filme „Pee-wees Big Holiday“ und “Popstar: Never Stop Never Stopping” und die HBO-Serie „Crashing“ mit Pete Holmes. Nach 20-jähriger Pause kehrte Apatow kürzlich auf die Stand-Up-Bühne zurück und trat in Jimmy Fallons „The Tonight Show“ und der Carnegie Hall auf.

barry mendel (produzent)
Produzent Barry Mendel wurde bereits zwei Mal für den Oscar® nominiert. Der erste Film, den er produzierte, war „Rushmore“ unter der Regie von Wes Anderson. Danach folgte „The Sixth Sense“ unter der Regie von M. Night Shyamalan, der für sechs Oscars®, darunter für den besten Film, nominiert war. Anschließend produzierte er auch Shyamalans nachfolgenden Film „Unbreakable – Unzerbrechlich“, um dann erneut mit Wes Anderson an „The Royal Tenenbaums“ zu arbeiten. Dieser wurde für das Beste Drehbuch für einen Oscar® nominiert. Die Zusammenarbeit mit Anderson führte er bei „Die Tiefseetaucher“ fort und produzierte im Anschluss Joss Whedons Regiedebüt „Serenity – Flucht in neue Welten“.

Als nächstes entwickelte und produzierte Mendel Stephen Spielbergs „München“, der für fünf Oscars®, darunter auch für den Besten Film, nominiert war. Dann arbeitete er erneut mit Shyamalan zusammen und produzierte den Box-Office-Erfolg „The Happening“ und im Anschluss Drew Barrymores Regiedebüt „Roller Girl“ mit Ellen Page und Kristen Wiig sowie den ebenfalls mit Ellen Page und außerdem mit Cillian Murphy und Susan Sarandon besetzten „Peacock“.

pressestimmen


„Ein wunderbar ehrlicher Film, randvoll mit komischen Dialogen und mit einer einfach famosen Holly Hunter.“
Stern

„Ungewöhnlich. Lebensecht, fehlbar, witzig und prima gespielt.“
ARD Morgenmagazin

„Wunderbare Indie-Komödie.“
Süddeutsche Zeitung

„Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, eine zum Lachen, Weinen und Wohlfühlen.“
ZDF Gätjens großes Kino

„Und dann ist da noch Holly Hunter: Wenn sich ihr wacher, kritischer Blick unvermittelt in ein Lächeln verwandelt, glüht die Leinwand wie ein wärmendes Kaminfeuer.“
Der Tagesspiegel

„THE BIG SICK gibt den Glauben an die Liebe zurück.“
Deutschlandfunk Nova

„Berührend, intelligent und komisch.“
SWR 2

„THE BIG SICK ist leicht, nicht lapidar, nett, nicht einfältig, sympathisch, nicht anbiedernd, warm, nicht hysterisch. Die romantische Komödie, sie lebt.“
Sächsische Zeitung

„Eine unmögliche, aber umso schönere und obendrein wahre Liebesgeschichte.“
Kölner Stadt-Anzeiger

„Wie ein guter Popsong.“
Badische Zeitung

„Eine der schönsten romantischen Komödien seit sehr, sehr, sehr langer Zeit. Ehrlich, warm, witzig. Ein Film, den man einfach nicht nicht mögen kann.“
Inforadio

„Selten ist in letzter Zeit von der Liebe so charmant und warmherzig erzählt worden wie in der autobiografischen Komödie THE BIG SICK.“
WDR 2

„THE BIG SICK ist einer dieser Filme, bei dem Hirn und Herz leise lächelnd Hand in Hand spazieren.“
BR Puls

„Die beste romantische Komödie seit Jahren.“
Rogerebert.com

„Seid gewarnt: Ihr werdet lachen bis es weh tut.“
Rolling Stone

„Es ist unmöglich, diesen Film nicht zu mögen.“
Uproxx

„Ein unbestreitbar warmherziger Film.“
Variety

„Und ja: Hierfür lohnt sich der Babysitter.“
Forbes

„Eine witzige wie zärtliche Liebesgeschichte aus dem echten Leben.“
The Hollywood Reporter

„Es ist schwer vorstellbar, dieses Jahr einen noch charmanteren Film zu sehen als THE BIG SICK.“
VOX

„So großartig kann dieses Genre sein, wenn es eine Chance bekommt.“
Birth Movies Death

„Eine romantische Komödie, die Cary Grant und Greta Garbo würdig wäre.“
Filmschoolrejects

„Die Art von Komödie, auf die das Publikum sehnsüchtig wartet.“
Consequence of Sound

„Schonungslos ehrlich und witzig.“
Collider

„Scharfsichtig, warm und klug.“
Vanity Fair

„Ein echter Publikumsliebling, der Humor und Pathos durch eine persönliche Sichtweise vereint.“
IndieWire

„Diese Authentizität und Aufrichtigkeit sind es, die THE BIG SICK zum Strahlen bringen.“
Flavorwire

„Das lustigste Date-Movie 2017.“
Rolling Stone

„Wunderbar.“
L.A. Times

„Ein Film, der sich rumsprechen sollte.“
Deadline Hollywood

„THE BIG SICK ist einer von diesen kleinen Filmen mit großer Wirkung.“
CNN